Deutsche Meisterschaften 2017

„Die DM ist super – nur der Hundesport ist etwas anstrengend“ – das war unser Fazit am Sonntagabend nachdem Thorsten sich insgesamt 6 mal den Wertungsrichtern gestellt hatte. Eine Erfahrung, die er jetzt nicht unbedingt nochmal wiederholen will.

Taucha wird uns nicht nur deshalb in Erinnerung bleiben. Es war eine DM der kurzen Wege – nur 20 m vom Teilnehmer Park- und Campingplatz war der Eingang zum Stadion, die Fährten ca. 15 Autominuten entfernt. Aber auch sonst war alles in erreichbarer Nähe – wenn man mit der baustellenbedingten Einbahnstraßenregelungen zurechtkam.

Die Organisation war großartig, das Stadion für die Veranstaltung sehr gut geeignet und das Wetter unbeschreibbar. Hatten wir einige Tage vorher noch sehr Bange zum Himmel geschaut, strahlte der Himmel von Donnerstag bis Montag zuverlässig und selbst die Abende waren lauschig.

Thorsten hatte (wider Erwarten) gut gelost und beide Fährten am Samstag morgen, alle Stadionauftritte am Sonntag.

Der Fährtenacker sah aus wie geharkt und bot die Möglichkeit, wirklich gute Fährtenergebnisse zu erzielen. Dagur nutzte diese Möglichkeit auch glatt und bot mit 95 Punkten einen Auftakt nach Maß. Faxe – in der 2. Fährtengruppe – hatte große Schwierigkeiten auf dem ersten Schenkel. Nach dem 1. Gegenstand ging es dafür wie auf Schienen weiter und er konnte die Fährte mit 83 Punkten beenden.

Früh weiter ging es am Sonntag um 9 Uhr mit der Unterordnung von Faxe. Insgesamt lieferte er eine solide und konzentrierte Unterordnung  mit kleineren Fehlern ab, die mit 90 Punkten belohnt wurde. Dagur folgte ihm um 10 Uhr und mit einer typischen Dagur-Vorführung konnte er 88 Punkte erreichen. Besonders stolz waren wir, dass er immer noch genauso frisch und fröhlich wirkte wie bei seinem ersten Auftritt in Gütersloh 2014.

Bei der Abt. C von Faxe ging einiges schief. Es fing schon an, dass das Abschiedslied von Dagur gespielt wurde („Zeit zu gehen“ von Unheilg). Faxe war allerdings mit 3,5 Jahren der jüngste Hund des Turniers und geht noch lange nicht :-).  Die Schutzdienstleistungen von Faxe ließen noch Raum nach oben – den Griff auf der kurzen Flucht bekam er nur spitz, die Übergangsphasen waren nicht ausgeprägt genug und die  Bewachungsphasen sind noch zu verbessern. Lediglich 83 Punkte und TSB vh waren das nicht zufrieden stellende Ergebnis. Noch lange würde über diesen Schutzdienst diskutiert und wir bedanken uns für den vielen Zuspruch. Damit sich jeder ein eigenes Bild machen kann – hier ist das zugehörige Video:

Dagur war dann wieder vollkommen der Alte: Vorzügliches Revieren, etwas schwaches Verbellen mit Körpereinsatz, aber dafür gute Griffe mit dem ihm eigenen Schütteln brachten ihm 86 Punkte und TSB a.

Dagur beendete damit seine IPO-Laufbahn mit einem 6. Platz auf der DM, Faxe konnte den 14. Platz erreichen.

Wir bedanken uns bei der Gruppe Leipzig für die hervorragende Organisation, bei der Landesgruppe Niedersachsen für die Unterstützung, beim SV Hildesheim von 1911 für das tolle Training, bei Dirk, Michael und Petra für die tollen Fotos,  bei allen alten und neuen Freunden für die unvergesslichen Tage (und Nächte) im Stuhlkreis.

Wir sehen uns in Bottrop!

 

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Stolz wie Oskar ….

… sind wir auf unseren Dagur. Na klar, im Schutzdienst hätte es besser laufen können – viel zu viele Punkte gingen durch Dagurs großen Spaß am Beißen verloren. Aber auch im dritten Jahr, in dem sich Dagur und Thorsten der nationalen (und ja auch schon internationalen) Konkurrenz gestellt haben, zeigte sich, wie viel Spaß die Beiden an der Arbeit, dem fairen Wettstreit mit Anderen und vor allem aneinander haben.

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In der Fährte mit viel Schwung, aber zunehmend auch Routine (wer hätte das einmal ahnen können?), in der Unterordnung zuverlässig und triebvoll und im Schutzdienst mit (etwas zu viel?) Freude an der Sache und sicheren Griffen – auch mit mittlerweile 6 Jahren ist bei Dagur die Luft noch lange nicht raus.

Wie es weitergeht? Keine Ahnung. Schauen wir mal im nächsten Jahr, ob die Rente noch etwas warten kann, so lange Dagur soviel Freude an der Arbeit behält und mopsfidel bleibt.

Ansonsten? Eine großartige Veranstaltung! Vielen Dank an die Landesgruppe Baden-Württemberg und die Gruppe Donau-Iller für die tolle Organisation und die überwältigende Gastfreundschaft! Vielen Dank an unsere Gruppe Hildesheim  und den Landesverband Niedersachsen für die großartige Unterstützung in der Vorbereitung und in Vöhringen selbst. Ohne Euch wäre das alles nicht möglich und noch schlimmer – es würde nur halb so viel Spaß machen. Vielen Dank Allen, die uns begleitet, uns die Daumen gedrückt haben und die vielen Glückwünsche, für die Fotos und den Zuspruch.

Wir sehen uns im Oktober 2017 in Leipzig – so oder so! 😉

 

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2015 – Ein Rückblick

Wenn ich beschreiben müsste, wie sich das Jahr 2015 angefühlt hat, würde ich den Vergleich mit der Kerze bemühen, die an beiden Enden brennt. Sie brennt sehr hell, sehr fröhlich und warm, aber nicht gerade ressourcenschonend.

In 2015 ist so viel passiert, dass es für drei Jahre ausreichen würde:

Dagur und Thorsten haben an ihrer ersten Atibox-Weltmeisterschaft teilgenommen, an ihrer zweiten Deutschen Meisterschaft und haben sich auch gleich wieder für die nächste LAP qualifiziert. So ganz nebenbei hat unser weißes Kuschelmonster sich auch „Vorzüglich“ auf der Atibox-Zuchtschau in Gelsenkirchen präsentiert und ist jetzt offiziell der schönste weiße Boxer. Inoffiziell war es es für uns schon immer 😀

Faxe ist vom Kind zum gesunden und selbstbewussten Halbstarken herangereift. Seine Hüfte und sein Herz wurden untersucht und für gut befunden (HD B1 und Herz 0), er hat seine Zuchttauglichkeitsprüfung und Ausdauerprüfung bestanden und im Herbst dann noch innerhalb von 7 Tagen seine Begleithundeprüfung und die IPO 1 hinterher geschoben.

Zwischendurch haben wir uns dann auch noch für unser neues Familienmitglied entschieden. Es ist ein Wohnmobil geworden und da es unsere Hunde gleich in Besitz genommen haben, heißt es bei uns kurz BoMo (Boxer-Mobil). So haben wir zu Fünft einen traumhaften Sommerurlaub in Dänemark verbracht. Vielen Dank an Mike, Petra, Heinz und Petra (ja, zweimal Petra, habe mich nicht verschrieben!), die diesen Urlaub perfekt gemacht haben!!

Und wie soll es in 2016 weitergehen? Genauso. Scheiß auf die Ressourcen – hell, fröhlich und warm soll die Kerze weiterhin an zwei Enden brennen. Dagur wird auch seine Leidenschaft für die Fährte ausleben dürfen, Faxe seine Leidenschaft fürs Beißen, wir unsere Leidenschaft für Boxersport und fürs Campen.

Wir haben 2015 neue Freunde und Bekannte gefunden, alte Freundschaften haben sich bestätigt – vielen Dank Euch allen dafür!! Wir werden auch im nächsten Jahr versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen. Und Achtung: Kann durchaus sein, dass wir mal mit dem BoMo vor der Tür stehen, mit einer Flasche Wein in der Hand und viel neuem Besprechungsbedarf. 😉

Wir wünschen Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches neues Jahr 2016 – möge es allen genau das bringen, was sie verdienen 🙂

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